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Die Würde des Alters ist antastbar

Die Würde des Alters ist antastbar

Im Jahr 1998 veröffentliche das ZDF an Goethes Geburtstag – am 28. August – eine Reportage mit dem Titel: „Abgezockt und totgepflegt“, in der über Gewalt in Heimen und Pflegediensten berichtet worden war.

Das Forum reagierte darauf mit der Gründung einer kleinen Arbeitsgruppe von Leitenden (Von links nach rechts: Beate Glinski-Krause, Gabriele Scholz-Weinrich, Maria Mayr, Marga Cuhas, Walter Curkovic-Paul † und Doris Pogantke), die sich den Namen gab: „Die Würde des Alters ist antastbar“. Diese arbeitete ein Konzept für eine Fallstudie und eine PR-Kampagne – auch digital – aus.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen zeigte, dass strukturelle Bedingungen – u.a. zu wenig Pflegepersonal und Betreuungszeit – dazu führten, dass die Güte der Pflege und Betreuung in den untersuchten Heimen unterschiedlicher Trägerschaft schwieriger zu erbringen war. In einer FFA-Pressekonferenz im Dezember 1999 – bundesweit – wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorgestellt.

Das veranlasste die Stadt Frankfurt – insbesondere den Sozialausschuss – dazu, hier etwas für die Daseinsfürsorge der betreffenden Frankfurter zu tun. Im Dezember 2000 beschloss die Stadtverordnetenversammlung ein „Sofortprogramm für eine bessere psychosoziale Betreuung“ in Heimen und im ambulanten Pflegesektor. Es besteht heute noch immer und wurde zum größten kommunalen Programm für Menschen mit Demenz in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Stadt Frankfurt hat seit 2001 bereits über 30 Mio. Euro in das heute sogenannte „Frankfurter Programm Würde im Alter“ investiert hat und will daran festhalten, wie Frankfurts OB Peter Feldmann am 20 September 2012 im Römer verkündete.

Die Gruppe „Die Würde des Alters ist antastbar“, FFA und die Kampagnenorganisatorin erhielten von der DPRG im September 2003 die höchste Auszeichnung für Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland:

DEN DEUTSCHEN PR-PREIS IN GOLD FÜR DIE KAMPAGNE
„DIE WÜRDE DES ALTERS IST ANTASTBAR“.



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